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Mönchgut liegt im Südosten
von Rügen.
Besonderheit: Kilometerlange Standstrände - fast unberührte
Landschaft.
Die wichtigste Eckpunkte der Halbinsel: Baabe, Göhren,
und Thiessow.
Sanft geschwungene Hügel, die sich als Landzungen bis
weit in den Bodden und auf die Ostsee erstrecken. Hauptattraktion
- das Biosphärenreservat Süd-Ost Rügen. Hier
hat Mutter Natur besonders viele "Farbkleckse"hinterlassem.
Fast vergessene Pflanzen, einzigartige Tierwelt. Das Naturschutzgebiet "Zickersche
Berge", Teil des Biosphärenreservats, verführt
zu ausschweifenden Wanderungen. Zur Belohnung für den Aufstieg
auf die im Volksmund genannten "Zickerschen Alpen" gibt
es einen herrlichen Ausblick, der weit über die Halbinsel
Mönchgut hinausreicht.
Der "Rasende Roland"
Kurz: die Rügensche Kleinbahn. Noch heute
verkehrt die Schmalspurbahn fahrplanmäßig zwischen Putbus,
Binz und Göhren.
Am 22. Juli 1895 fuhr der erste Zug, mit einer Spurbreite von 75
cm, in Putbus los. Die erste Strecke endete in Binz und 1899 schließlich
in Göhren.
Der heutige Name der Schmalspurbahn "Rasender
Roland" stammt aus dem Volksmund. Die jetzige Strecke von
Putbus bis Göhren beträgt 24,4 km.
Von 1901 bis 1916 fuhren gewisse "Theaterzüge" von
Binz nach Putbus. Sie brachten die Gäste von den Badeorten
zum Theater und wieder zurück. Zu diesen Fahrten wurden sogar
Speisewagen angehängt, somit war Rügens Rasender Roland
die einzige Schmalspurbahn in Deutschland, in der während
der Fahrt warmes Essen serviert wurde.
Trotz einiger Schwierigkeiten wird der "Rasende
Roland" heute weiter unter privater Regie betrieben. Der
Dampfzugbetrieb pur mit historischen Fahrzeugen aus der Zeit
der Jahrhundertwende ist für Eisenbahnfans und solche die
es werden wollen ein Muss.
Biosphärenreservat Südost-Rügen
Die Schutzzone umfasst ein Gebiet von 23 00 Hektar.
Im Kern gehören dazu die Halbinsel Mönchgut, die Insel
Vilm, die Granitz, Putbus und der Rügische Bodden.
Eine malerische Komposition aus Wäldern, Trockenrasen,
Wiesen, Äckern und der Ufer- und Strandvegetation. In der
Granitz findet man noch die für die Eiszeitlichen Inselkerne
typischen Hochwälder. In den anderen Gebieten wichen sie aufgrund
der Besiedlung den Hutungen und Äckern. Die restlichen Wälder
wurden in Nieder- und Mittelwälder umgewandelt. Außerdem
sind Dünenkiefernwälder, Weiderasen und Salzweiden prägend
für diese Landschaft. Ein intaktes Ökosystem in seiner
vollen Pracht bietet Rückzugs- und Lebensraum für viele
Pflanzen- und Tierarten, die in anderen Landstrichen Deutschlands
eher selten anzutreffen sind.
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